Peter Sibold heisst der neue Ritter der Strasse. Der 40-jährige SLRG-Bademeister rettete eine Nichtschwimmerin, die mit ihrem Auto in die Aare gerollt war.
Baywatch als Realität: SLRG-Bademeister Peter Sibold (rechts) ist zum Ritter der Strasse geschlagen worden.
© Bürli AG, Döttingen
Die Frau hatte ihr Auto beim Parkplatz des Schwimmbades Döttingen an der Aare parkiert. Weil sie den Rückwärtsgang falsch einlegte, fuhr das Fahrzeug in Richtung Aare. Den reissenden Fluss vor Augen, zog die Nichtschwimmerin in Panik die Handbremse, die aber defekt war.
Ausbildung als gutes Rüstzeug
Eine Passantin hatte das beobachtet und beim Schwimmbad Alarm geschlagen. Bademeister Peter Sibold von der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (Mitglied der SRK-Gruppe) stürzte sich ins Wasser und zog die Frau ans Ufer. «Ich habe sie zweimal wegstossen müssen, damit sie mich nicht unter Wasser drückte. Da ist mir bewusst geworden, wie wichtig die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist.»
Die Frau, die viel Wasser geschluckt und in die Lungen bekommen hatte, konnte das Spital nach einem Tag verlassen.
Mutig und rücksichtsvoll
Die Aktion Ritter der Strasse besteht seit 39 Jahren und ist breit abgestützt. Sie zeichnet Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus, die sich besonders mutig und rücksichtsvoll verhalten haben.

Spass in den Ferien – dank Vorsicht im und am Wasser
Seit Tagen herrschen in der Schweiz sommerliche Temperaturen. Deshalb erinnert die SLRG an das sichere Verhalten in und an Gewässern.
Bei allem Plausch am erfrischenden Nass: an die goldenen Baderegeln denken.
Die Schwimmbäder sind geöffnet und die Seen und Flüsse laden zum Schwimmen ein. Viele Menschen suchen Entspannung und Erholung – in heimischen Gewässern oder in den Badeferien am Meer. Für ein sicheres Badevernügen sind die «goldenen Baderegeln» (vgl. rechts) ernst zu nehmen. Diese gelten für die heimischen Gewässer und bei Aufenthalten am Meer.
Dieses Jahr 16 Menschen ertrunkten
In diesem Jahr sind der SLRG 16 Ertrinkungsfälle in der Schweiz bekannt. Es handelt sich um 12 Männer, 2 Frauen und 2 Kinder. Die Unfälle ereigneten sich in Seen, Flüssen, beim Tauchen und in kleineren Gewässern.
Im Jahr 2007 sind 25 Männer, 4 Frauen und 7 Kinder in Seen, in Flüssen, in Badeanstalten ertrunken. Gesamthaft haben letztes Jahr 36 Personen ihr Leben im Wasser verloren.
Petition: „Schulschwimmen für alle“ eingereicht
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG hat der Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren die Petition „Schulschwimmen für alle“ mit 44‘180 Unterschriften in Bern überreicht. Die SLRG fordert die Erziehungsdirektoren auf, den Schwimmunterricht an den Volksschulen für obligatorisch zu erklären und den Betreuungspersonen eine fundierte Ausbildung anzubieten.
„Schulschwimmen für alle“: In den nächsten Monaten werden in verschiedenen kantonalen Parlamenten Vorstösse mit der entsprechenden Forderung eingereicht.
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG stellt mit Besorgnis fest, dass die Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen abnimmt. Obwohl der letzte Sommer sehr schlecht war, sind 2007 in Schweizer Gewässern 36 Menschen ertrunken. Bei Kindern ist Ertrinken gar die zweihäufigste Todesursache bei Unfällen. Die Zahl der schweren Badeunfälle mit oft lebenslangen, schweren gesundheitlichen Folgen ist um ein Mehrfaches höher. Dies zeigen ausländische Erhebungen. Für die Schweiz gibt es leider keine entsprechenden Auswertungen. Mit einer Jubiläumsstudie lässt die SLRG nun genaue Daten zu Ursachen und Folgen von Badeunfällen erheben.
Schwimmunterricht in den Schulen ist zur Vorbeugung von Badeunfällen zentral wichtig. Trotzdem verzichten Schulgemeinden zunehmend auf einen obligatorischen Schwimmunterricht. Oft ist es falsch verstandener Sparwille, der die Schulbehörden veranlasst, auf den obligatorischen Schwimmunterricht zu verzichten. Zudem werden aus Kostengründen Hallenschwimmbäder vermehrt geschlossen. Eine Erhebung des Dachverbandes der Schwimmverbände „swimmsports“ hat 2006 ergeben, dass rund 30 Prozent der Schweizer Kinder in der Schule keinen Schwimmunterricht erhalten. Der Dachverband schätzt im Weiteren, dass rund 15 Prozent der Kinder überhaupt nicht schwimmen lernen. Aufgrund dieser bedenklichen Zahlen befürchtet die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, dass die Zahl der schweren Badeunfälle und insbesondere auch die Zahl der Todesfälle massiv zunehmen könnten. Dass in Städten neu Kindern unter zehn Jahren ohne Begleitung von Erwachsenen der Zutritt zu Badeanstalten untersagt wird, ist nur schwer zu begreifen. „Ein obligatorischer Schwimmunterricht für alle Schulkinder wäre eine sinnvollere Massnahme zur Vorbeugung von Badeunfällen“, betont Prisca Wolfensberger, die Sprecherin der SLRG.
Neben der eigentlichen Lebensrettung gehören die Förderung der Schwimmfähigkeit und die Prävention zu den Kernanliegen der SLRG. Sie hat in den 75 Jahren ihres Bestehens nahezu 500 000 Lebensretter und Lebensretterinnen ausgebildet.
Die SLRG nimmt ihre Kernanliegen ernst und hat deshalb am 21. Mai die Petition „Schulschwimmen für alle“, die mit 44‘180 Unterschriften eingereicht. Sie fordert die Erziehungsdirektoren und Erziehungsdirektorinnen auf ihre Verantwortung gegenüber den Kindern wahrzunehmen und das Schulschwimmen in der Volksschule für obligatorisch zu erklären. Weiter fordert die SLRG insbesondere auch Ausbildungsangebote für Lehrer und Lehrerinnen, die Schwimmunterricht erteilen.
Gegründet wurde die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG vor 75 Jahren in einer Zeit als sich das Schwimmen und Baden zum Volksvergnügen entwickelte. Allerdings eine Freizeitbeschäftigung mit sehr vielen Todesopfern. Die Zahl der Todesfälle war damals so hoch, dass Behörden sich überlegt haben, das Baden zu verbieten. „ Wir kämpfen dagegen, dass wir das Erreichte aus falsch verstandenen Sparbemühungen der Schulbehörden opfern“, betont Prisca Wolfensberger. „Mit dieser Petition fordern wir, dass alle Schülerinnen und Schüler einen ordentlichen Schwimmunterricht erhalten, und wir bitten die kantonalen Erziehungsdirektionen unsere Forderungen ernst zu nehmen“, betont Prisca Wolfensberger weiter.
In Kantonen, in denen der Schwimmunterricht in den Lehrplänen verankert ist, haben die Erziehungsdirektionen dafür zu sorgen, dass der Schwimmunterricht in den Gemeinden auch durchgesetzt wird, verlangt die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft. In Kantonen, die kein Schwimmobligatorium an den Schulen kennen, werden in den nächsten Monaten über die Parlamente Motionen mit der entsprechenden Forderung eingereicht.

SLRG feiert 75jähriges Bestehen
27‘500 Mitglieder und 500 000 Personen, die ein Brevet erworben haben: Das ist die Bilanz der SLRG nach 75 Jahren. Zurzeit ist eine wissenschaftliche Studie in Arbeit, welche die Basis für die zukünftige Prävention legen soll.
Rettungsübungen, Seeüberquerungen, Jubiläumsgala: Die SLRG hat sich zu ihrem 75-jährigen Bestehen einiges einfallen lassen.
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu und die suva unterstützen diese Studie. Im Frühsommer übereicht die SLRG der kantonalen Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren ihre Petition «Schulschwimmen für alle» mit über 40‘000 Unterschriften (vgl. News unten). Zudem informieren Freiwillige dieses Jahr in über 500 Kindergärten über richtige Verhalten im und am Wasser.
Die SLRG feiert tüchtig
Weiter laden die SLRG-Sektionen zu Seeüberquerungen, Flussschwimmen und Rettungsübungen ein. Eine Jubiläumsgala, eine grosse Rettungsübung im Herbst und eine Jubiläumspublikation, die im Dezember erscheint, runden das SLRG-Programm zum 75. Geburtstag ab.
Topaktuelle Anliegen
Leben retten – Lebensretter und -retter ausbilden sowie Präventionsarbeit leisten: Mit diesen Zielen ist vor 75 Jahren die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft gegründet worden. Auch heute sind dies die zentralen Anliegen der SLRG und ihrer 27‘500 Mitglieder. Nahezu 500‘000 Personen haben in diesen 75 Jahren ein SLRG-Brevet erworben.

Schulschwimmen für alle: SLRG reicht Petition ein
Auf Kosten der Kinder sparen, indem Hallenbäder geschlossen und der Schwimmunterricht gestrichen wird – dagegen sträubt sich die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG: Sie überreicht der Erziehungsdirektoren-Konferenz im Mai eine Petition ein mit gut 40 000 Unterschriften.
Sprung ins Wasser: Die SLRG fordert die Erziehungsdirektoren-Konferenz auf, den Schwimmunterricht zum Pflichtstoff in den Volksschulen zu erklären.
Foto © SLRG
Immer weniger Volksschulen bringen Schülerinnen und Schülern bei, wie man schwimmt: Ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler erhalten keinen Schwimmunterricht, wie eine Umfrage von Swimsports ergeben hat, dem Dachverband der Schwimmsportverbände.
Nicht auf Kosten der Kinder sparen
Ist der Schwimmunterricht Teil des Lehrplanes, wird er oft nicht erteilt. Das stösst der SLRG sauer auf: «Gemeinden sparen auf Kosten der Kinder», sagt Mediensprecherin Prisca Wolfensberger, «und gefährden so die Sicherheit ihrer Schülerinnen und Schüler.» Deshalb fordert die SLRG und mit ihr mehr als 40 000 Personen mit ihrer Petition Schulschwimmen für alle, dass der Schwimmunterricht obligatorisch wird und jene, die ihn erteilen, dafür ausgebildet werden.
Folgen von Unfällen verheerend
36 Menschen sind letztes Jahr in der Schweiz ertrunken. Wie viele Menschen nach Bade- und Schwimmunfällen an Langzeitfolgen leiden, ist nicht bekannt. Doch mit Blick aufs Ausland liegt es für die SLRG nahe, dass es sich um ein Vielfaches handeln muss. Diese Zahlen zu senken, ist Sinn und Zweck der SLRG: In den letzten 75 Jahren hat sie rund 430 000 Lebensretterinnen und Lebensretter ausgebildet.

36 Menschen sind letztes Jahr ertrunken
In Flüssen, Seen und in Badeanstalten: Letztes Jahr sind laut SLRG 36 Menschen in der Schweiz ertrunken. Noch ibs Ende März sammelt die SLRG Unterschriften für eine Petition: Schwimmen in Schulen soll obligatorisch werden.
Schwimmen will gelernt sein. Damit weniger Kinder ertrinken, sammelt die SRLG Unterschriften, damit der Schwimmunterricht in Schulen obligatorisch wird. © SLRG
2007 sind 9 Personen weniger ertrunken als im Vorjahr. 17 starben letztes Jahr in Flüssen, 11 in Seen. Am meisten Ertrinkungsfälle ereignete sich im Kanton Bern, gefolgt vom Kanton Waadt.
Schwimmunterricht soll obligatorisch sein
Kinder können immer weniger gut schwimmen, wie die SLRG feststellt. Der Grund: Viele Schulen drehen an der Sparschraube: Sie verzichten auf Schweimmnerricht und schliessen Hallenbäder.
Deshalb hat die SLRG im letzten Sommer eine Petition lanciert, dies zu Handen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. Sie fordert, den Schwimmunterricht in allen Schulen als obligatorisch zu erklären. 35 000 Menschen haben diese Petition bislang unterschrieben. Noch bis Ende März sammelt die SRLG Unterschriften.
Triumph der Innerschweizer Rettungsschwimmer
Zum 60. Mal haben sich Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer herausgefordert – dies an den Schweizer Meisterschaften der SLRG in Reinach. 700 Personen und 145 Teams massen sich in fairem sportlichem Wettkampf.
Professionell retten: Die SLRG demonstrierte ihr Können an den Schweizer Meisterschaften in Reinach.
Die Sonne schien, das Wasser war 22 Grad warm. Ideale Bedingungen für den Wettbewerb um Sieg und Zehntelsekunden. Die Disziplinen entsprechen realen Rettungssituationen.
Zentrales Element ist eine Staffel. Sie simuliert, wie ein Ertrinkender gerettet wird, dies über eine längere Strecke. In anderen Disziplinen benützen die Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer Hilfsmittel: Rettungsbrett, Gurt und Rettungsbälle. Auch absolvieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Parcours mit Hindernissen.
Bei den Damen gewann die Sektion Innerschwyz vor der Sektion Reiden. Auch bei den Herren triumphierten die Innerschweizer: Sie gewannen vor Baden-Brugg. Ausführliche Rangliste vgl. rechts.
Bei den Schweizer Meisterschaften der Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG geht es nicht alleine um Sieg und Niederlage. Sich begegnen, Gedanken austauschen – auch das ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtig.
SLRG-Petition: „Schulschwimmen für alle“
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist äusserst besorgt, weil der Schwimmunterricht zunehmend aus den Schulen verschwindet. Deshalb lanciert sie eine Petition mit der Forderung nach einem obligatorischen Schwimmunterricht an allen Schweizer Schulen.
Bei Kindern ist Ertrinken die zweithäufigste Unfall-Todesursache. Oft sind gerettete Kinder ein Leben lang massiv geschädigt.
Im letzten Jahr sind 45 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Schwimmunterricht in den Schulen ist zur Vorbeugung von Badeunfällen besonders wichtig. Badmeister stellen fest, dass bei Kindern und Jugendlichen die Schwimmfähigkeit stark abnimmt, da immer weniger Volksschulen den Schwimmunterricht obligatorisch anbieten. Eine Umfrage von swimsports.ch bei den Kantonen im letzten Jahr bestätigt diesen Eindruck. Rund 30 Prozent der Schüler erhalten keinen Schwimmunterricht, stellt swimsports.ch, der Dachverband der Schwimmsportverbände, fest. In verschiedenen kantonalen Lehrplänen ist der Schwimmunterricht zwar obligatorisch enthalten, wird aber nicht durchgesetzt.
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, die sich der Prävention von Wasserunfällen verschrieben hat und seit 75 Jahren Lebensretter und Lebensretterinnen ausbildet, befürchtet eine massive Zunahme der schweren Wasserunfälle, wenn das Schwimmvermögen unserer Jugend weiter sinkt.
Die SLRG fordert deshalb, den Schwimmunterricht an Schweizer Schulen für obligatorisch zu erklären und den Lehrer/innen eine entsprechende Ausbildung anzubieten. (Link zur Petition siehe rechte Spalte)

Vorsicht: Wasser kann gefährlich sein!
Seit Wochen herrschen in der Schweiz sommerliche Temperaturen, die Schwimmbäder sind geöffnet und die Seen haben zum Teil schon Schwimmtemperatur. Da damit die Badesaison angebrochen ist, warnt die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG vor den Gefahren des Wassers und erinnert an das sichere Verhalten im und am Wasser.
Die «goldenen Baderegeln» der SLRG sollten unbedingt ernst genommen werden.
Im Jahr 2006 haben 32 Männer, 7 Frauen und 6 Kinder in Seen (15), in Flüssen (21), in Badeanstalten (2), beim Tauchen (3) und in weiteren kleinen Gewässern (4) den Ertrinkungstod erlitten. Gesamthaft sind letztes Jahr 45 Personen ertrunken. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft warnt die Bevölkerung vor den Risiken des Wassers und betont, dass die «goldenen Baderegeln» unbedingt ernst genommen werden sollten.
Die goldenen Baderegeln:
Nie überhitzt ins Wasser springen! Der Körper braucht Anpassungszeit.
Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt am Wasser lassen! Sie kennen keine Gefahren.
Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! Sie bieten keine Sicherheit.
Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen! Nach üppigem Essen zwei Stunden warten. Alkohol meiden.
Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! Unbekanntes kann Gefahren bergen.
Lange Strecken nie alleine schwimmen! Auch der besttrainierte Körper kann mal eine Schwäche erleiden.
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist die grösste Organisation für Wassersicherheit der Schweiz. Sie bezweckt die Unfallverhütung sowie die Lebensrettung aus allen Notlagen, insbesondere aus stehenden und fliessenden Gewässern.

Gold und Silber für Schweizer Rettungsschwimmer
Grosserfolg für die SLRG Schweiz: Pascal Reichmuth und Pascal Stöckli gewannen an den Europameisterschaften auf Teneriffa eine Goldmedaille. Karin Camenzind und Katrin Eidam erschwammen Silber.
Die Goldjungs flankiert von den Silbergirls (von links): Karin Camenzind, Pascal Stöckli, Pascal Reichmuth und Katrin Eidam.
Wenn die Weltelite im Rettungsschwimmen den Meister erküren will, haben die Schweizer Athleten auch ein Wörtchen mitzureden. An den Europameisterschaften auf Teneriffa gewann die Schweizer Nationalmannschaft im Rettungsschwimmen gleich zwei Titel.
Pascal Reichmuth und Pascal Stöckli sicherten sich den Europameistertitel souverän vor Deutschland und Spanien. Mit der fantastischen Zeit von 10,47 Sekunden unterboten sie ihren eigenen Schweizer Rekord – und verpassten den Europarekord nur um Haaresbreite.
Das Damenteam mit Karin Camenzind und Katrin Eidam qualifizierte sich mit der drittbesten Zeit für den Finallauf. Dank ihrer Nervenstärke steigerten sie sich im Finallauf nochmals: Sie erkämpften sich die Silbermedaille hinter der Niederlande und vor Schweden. Mit diesem Erfolg schrieben sie zugleich SLRG-Geschichte: Es war der erste Medaillengewinn eines Damenteams an einer Europameisterschaft.
Obwohl die Schweiz über keinen Meeranstoss verfügt, zeigte sich die Stärke der Schweizer bei den Wettkämpfen im Meer. Pascal Stöckli und Karin Camenzind erreichten beim Strandsprint je den 6. Platz. Rico Kamber belegte den achten Schlussrang. Beim Rettungs-Kajakrennen schafften alle Schweizer den Einzug ins Finale.

Wassertropfen Pico verzaubert Kinder
Kinder vor Unfällen im und am Wasser bewahren: 64 Wasserbotschafterinnen und -botschafter bildete die SLRG im lezten Jahr aus. Sie besuchten in 70 Kindergärten 1300 Kinder.
Egal ob Deutsch-, West- oder Südschweizer Kinder: Sie mögen Pico und sind offen für seine Botschaft. © SLRG
Im Rahmen des Präventionsprogrammes «Das Wasser und ich» besuchen ausgebildete freiwillige Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer als Wasserbotschafter Kinder in Kindergärten. Ziel: ihnen korrektes Verhalten im und am Wasser beizubringen – und sie so vor Unfällen zu schützen. Pico, ein Wassertropfen, begleitet die Wasserbotschafterinnen und -botschafter. Er übermittelt den Kindern zehn Botschaften, die diese malend und klebend aufnehmen.
Auch im Tessin und in der Westschweiz
Die SLRG startete in der Deutschschweiz. Nach kurzer Zeit gelang es, ein Team im Tessin mit neun Wasserbotschafterinnen und -botschaftern zu formieren. Und auch in der Westschweiz fanden die ersten Besuche in Kindergärten statt.
Ertrinken ist in der Schweiz bei Unfällen von Kindern im Vorschulalter die zweithäufigste Todesursache. Die Vision der SLRG: Dereinst reagieren alle Kinder auf Gefahren im und am Wasser angemessen.
Jahresbilanz 2006 der SLRG
45 Personen sind im Jahr 2006 in der Schweiz ertrunken. Das sind 11 Personen weniger als im Jahr 2005. Die Aufklärung über die Gefahren am Wasser muss früh beginnen. Deshalb lancierte die SLRG 2006 das PICO-Programm für Präventionsarbeit bei Kindern im Vorschulalter.
Wasser macht Spass – kann aber auch gefährlich sein: Das Projekt «Das Wasser und ich» der SLRG sensibilisiert Kinder im Vorschulalter auf mögliche Gefahren im kühlen Nass.
Wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG am Mittwoch bekannt gab, starben im Jahr 2006 in der Schweiz 45 Personen, davon 32 Männer, 7 Frauen und 6 Kinder. 21 Personen starben in Flüssen, 15 in Seen, 2 in Badeanstalten, 3 beim Tauchen und 4 in diversen kleineren Gewässern.
Am meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich in im Kanton Bern (11) gefolgt von den Kantonen Zürich (6), Basel Stadt, Fribourg, Graubünden, Thurgau (je 3), Schaffhausen, Solothurn, Tessin, Waadt, Wallis (je 2). In den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Jura, Luzern, Neuchâtel und Schwyz starb je 1 Person. Aus den Kantonen Baselland, Genf, Glarus, St. Gallen und Uri sind der SLRG keine Ertrinkungsfälle gemeldet worden.
Auffallend viele Ertrinkungsfälle ereigneten sich dieses Jahr in den Flüssen. Im heissen Monat Juli suchten sehr viele Leute - leider auch nicht geübte Schwimmer - Abkühlung in den grossen, stark fliessenden Gewässern.
Die SLRG weist darauf hin, dass Schwimmen-Können der beste Schutz vor dem Ertrinken ist. Deshalb warnt sie immer wieder davor, aus Spargründen Hallen- und Schwimmbäder zu schliessen. Ebenso negativ wirkt sich die vielerorts eingeleitete Reduktion des Schulschwimmens auf das sichere Bewegen im Wasser aus. Je weniger die Kinder Gelegenheit haben, schwimmen zu lernen, desto stärker wird die Zahl der Nichtschwimmer und damit auch der Ertrinkungsfälle in Zukunft wieder ansteigen.
Um mit der Prävention ganz früh bei den Kleinsten und Gefährdetsten anzusetzen, besucht die SLRG seit Beginn des Jahres 2006 sie im Kindergarten. Zusammen mit dem sympathischen Wassertropfen PICO bringen SLRG-Wasserbotschafter den Kindern bei, wie sie sich sicher im und am Wasser verhalten. Dieses jüngste Projekt der SLRG stösst auf grosses Interesse und viel Lob seitens der Eltern und Kindergärtnerinnen. Informationen sind zu finden auf www.das-wasser-und-ich.ch.

Schweizermeisterschaften der Rettungsschwimmer
Bei leicht regnerischem Wetter fanden am 26./27. August die 59. Schweizermeisterschaften der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG in Neuchâtel (NE) statt.
Rund 700 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus 134 Teams massen sich in den acht Disziplinen, die alle einer realen Rettungssituation entsprechen.
Die Resultate:
Herren:
- 1: Rang: Sektion Innerschwyz, 6652 Punkte
- 2: Rang: Sektion Baden-Brugg, 6324 Punkte
- 3. Rang: Sektion Bern, 6295 Punkte
Damen:
- 1: Rang: Sektion Innerschwyz, 6642 Punkte
- 2: Rang: Sektion Reiden, 6466 Punkte
- 3. Rang: Sektion Baden-Brugg, 6371 Punkte
Die Wettkämpfe der SLRG haben ihren Ursprung im Jahre 1947 im sogenannten Badener-Treffen. Die durch Dr. med. Rudolf Bucher – dem Gründer der Schweizerischen Rettungsflugwacht REGA – festgelegten Grundlagen haben noch heute Gültigkeit, wobei Material und Ablauf heutigen Erkenntnissen und internationalen Wettkampfnormen angepasst worden sind. Die Disziplinen entsprechen realen Rettungssituationen. Zentrales Element bildet die Rettungsleinen-Staffel, die die Rettung eines Ertrinkenden über eine längere Strecke simuliert. Weitere Disziplinen beinhalten den Einsatz von Hilfsmitteln wie der Rettungsfreitauch-Ausrüstung (Schnorchel, Flossen, Brille) und dem Rettungsbrett.
Einen immer wichtigeren Teil in der Arbeit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG nimmt die Nothilfe ein. Die SLRG bietet Nothilfe- und Herzmassagekurse an. Diesem Teil der Ausbildung wird im Wettkampfteil «Nothilfe», also Beurteilung mittels ABC-Schema und korrekte Beatmung während vier Minuten, Rechnung getragen.

Monika Dusong erste oberste Samariterin
Die neue Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbundes (SSB) heisst Monika Dusong. Die Abgeordneten wählten die ehemalige Neuenburger Staatsrätin am Samstag in Davos zur Nachfolgerin von Hermann Fehr, Biel.
Monika Dusong verfügt über wertvolle Kontakte im Tätigkeitsgebiet der 1200 Samaritervereine.
Monika Dusong war die erste Frau in der Neuenburger Regierung. Nun ist sie auch die erste Frau an der Spitze des Schweizerischen Samariterbundes. Auch in der Samariterbewegung war die Zeit längst reif geworden für diesen Durchbruch; denn die Samariterinnen sind unter den 37'000 Aktivmitgliedern seit Jahrzehnten in der grossen Überzahl.
Die Neuenburgerin folgt im Amt auf den Bieler Hermann Fehr, der nach neun Jahren altershalber aus dem Zentralvorstand des SSB zurückgetreten ist.
Bevölkerung schätzt Arbeit der Samariter
Mit über zwei Millionen Franken unterstützte die Schweizer Bevölkerung letzten Spätsommer die Samariterinnen und Samariter. Dieses Resultat ist ein Erfolg, denn die Sammlung fiel mitten in die Zeit der grossen Hochwasser.
56’000 Personen absolvierten im vergangenen Jahr einen Nothilfekurs bei einem Samariterverein. Den Samariterkurs besuchten 2800 Schweizerinnen und Schweizer.
Foto: Sandra D. Sutter
Der Schweizerische Samariterbund hat soeben die Resultate der Samaritersammlung 2005 im Jahresbericht publiziert. Die Dachorganisation der Samaritervereine ist mit dem Sammlungsergebnis von 2,2 Millionen Franken sehr zufrieden und dankt der Schweizer Bevölkerung für die grosszügige Unterstützung.
Der befürchtete Einnahmenausfall traf nicht ein. Die traditionelle Samaritersammlung begann nämlich im August 2005, wenige Tage nachdem Wasser und Schutt in zahlreichen Schweizer Gemeinden grosse Verwüstungen angerichtet hatten. In den betroffenen Regionen konnten sich einige Samaritervereine nicht an der Sammlung beteiligen. Dafür wirkten manche Vereine in ihren Gemeinden bei der Bewältigung der Katastrophe und der Folgeschäden mit.
Schwerpunkt Bevölkerungskurse
Im vergangenen Jahr hat der Samariterbund die Erneuerung seiner Bevölkerungskurse vorangetrieben. Zurzeit werden die rund 3000 Kursleiter der Samaritervereine auf den neuen Samariterkurs vorbereitet. Dieser dient einerseits der Ausbildung der Samariterinnen und Samariter, andererseits ist er auch ein interessantes Kursangebot für Laien, die über die lebensrettenden Sofortmassnahmen hinaus Kenntnisse in erster Hilfe bei Unfällen und plötzlich auftretenden Krankheiten lernen möchten.
56’000 Personen absolvierten im vergangenen Jahr einen Nothilfekurs bei einem Samariterverein. Den Samariterkurs besuchten 2800 Schweizerinnen und Schweizer. Für eine vertiefte Ausbildung in der Technik der Herz-Lungen-Wiederbelebung interessierten sich 10'600 Personen. Bei Postendiensten leisteten Samariterinnen und Samariter im letzten Jahr 250'000 Einsatzstunden.

Tragische Bilanz: 49 Personen sind bisher ertrunken
Gemäss der Statistik der SLRG haben in Schweizer Gewässern dieses Jahr bereits 49 Menschen den Ertrinkungstod erlitten. Das sind insgesamt fünf Personen mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Wasser kann gefährlich sein!
Es handelt sich um 31 Männer, 14 Frauen und vier Jugendliche oder Kinder unter 18 Jahren.
22 Personen ertranken in Seen, 19 in Flüssen, fünf in einem Schwimmbad, zwei beim Tauchen, eine in einem Biotop. Die höchste Ertrinkungszahl gab es dieses Jahr bis jetzt im Kanton Zürich (8) gefolgt von Bern (6), Thurgau und Tessin (je 4), Waadt, Neuenburg, Freiburg, Luzern und Aargau (je 3), Wallis, St. Gallen und Basel Stadt (je 2) sowie Uri, Schwyz, Solothurn, Jura, Graubünden und Genf (je 1).
Die SLRG warnt vor den Gefahren der freien Gewässer. Sie erinnert daran, dass Wasser gefährlich sein kann und dass die «sechs goldenen Schwimmregeln» und die «sechs goldenen Flussregeln» von Badenden und Sporttreibenden beachtet werden sollten.
International Life Saving Federation of Europe: Generalversammlung in Nottwil
Die International Life Saving Federation of Europe (ILSE) trifft sich vom 11. bis 13. Oktober 2003 in Nottwil, am Sitz der SLRG-Geschäftsstelle im Seminarhotel Sempachersee zu ihrer ordentlichen Generalversammlung sowie zu mehreren Vorstandssitzungen.
Das Ziel von ILSE ist es, Ertrinkungsfälle in Meeren, Flüssen, Seen, Schwimmbädern zu reduzieren.
Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG ist Mitglied der ILSE. Die ILSE wiederum gehört der weltweiten Organisation International Life Saving Federation (ILS) an. Daniel Frei, Geschäftsführer SLRG, ist einer der 17 „Board Members“ der ILSE. Roger Fayet ist Mitglied der Ausbildungskommission der ILSE.
Hauptaufgabe der ILS und damit auch der ILSE ist die Erhöhung der Sicherheit und die Erhaltung des menschlichen Lebens im Umfeld des Wassers. Ihr Ziel ist es, Ertrinkungsfälle in Meeren, Flüssen, Seen, Schwimmbädern, etc. zu reduzieren.
Die Organisationen tun dies durch internationalen Austausch von Forschung, Schulung und Organisation der Lebensrettung im Umfeld des Wassers. Dazu gehört unter anderem auch die Bekanntmachung des Rettungsschwimmsports und die Organisation von internationalen Rettungsschwimmwettkämpfen und -Kongressen. Ebenso unterstützen sie Massnahmen gegen die Verschmutzung von Wasser, Stränden, etc.
Vom 11. bis 13. Oktober 2003, durchlaufen die 17 Board-Mitglieder in Nottwil einen Sitzungsmarathon von über 12 Stunden, über zwei Tage verteilt. Dazu gehören 6,5 Stunden Generalversammlung, an der ca. 60 Personen teilnehmen werden. Die Sitzungen werden umrahmt mit dem Vortrag von Alt-Korpskommandant und IKRK-Mitglied Jean Abt und mit einer Fach- und Industrie-Ausstellung.
Gleichzeitig wie die Versammlungen läuft ein ebenfalls dreitägiges Rahmenprogramm für die Begleiterinnen und Begleiter der ILSE-Mitglieder. Am Freitag fahren die „Touristen“ von Nottwil nach Luzern und Hergiswil, wo sie Stadt und Glaserei besichtigen. Am Samstagabend findet im Seminarhotel Sempachersee ein Galaabend statt, an dem die ILSE-Mitglieder und ihre Begleiterinnen und Begleiter gemeinsam ein Nachtessen und Unterhaltung geniessen. Und am Sonntag werden sie per Schiff, Zug und Zahnradbahn auf den Pilatus reisen, wo ihnen bei eindrücklicher Sicht auf die Schweizer Bergwelt und den Vierwaldstättersee ein Schweizer Mittagessen serviert wird.
Prisca Wolfensberger

SLRG: J+S-Trainingshandbuch
Ein Sportunterricht sollte nicht nur ein Sportunterricht sein, sondern Qualität: geplant, vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet durch engagierte Leiterinnen und Leiter.
Deshalb haben das Bundesamt für Sport Magglingen BASPO und die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG zusammen ein Trainingshandbuch kreiert.
Das Trainingshandbuch beinhaltet:
• Trainingsorganistation/Zielsetzung
• Ausbildungsprogramm der SLRG
• Jahresplanung
• Saisonplanung
• Planung eines Trainings / einer Lektion
• Anwesenheitskontrolle
Die Planungsunterlage in deutscher, französischer und italienischer Sprache steht als Papierdokument zur Verfügung oder kann als Datei vom Internet heruntergeladen werden.
Postanschrift:
BASPO, Hauptstrasse 243-245
2532 Magglingen
Tel: 032 327
61 11, Fax: 032 327 64 04
Lebensretter: Gemeinsam für mehr Sicherheit
Ein hohes Niveau der Wasserrettung ist Ziel der Lebenseretter – auch der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft. Die SLRG ist eine kleine Rettungsschwimmorganisation – verglichen mit den Grossen von Deutschland, Grossbritannien oder sogar Australien. Trotzdem hat sie international einiges zu bieten. Im Oktober war sie Gastgeberin von Vorstand und Generalversammlung der ILSE (International Life Saving Federation of Europe) im Seminarhotel Nottwil.
Die ILSE strebt an, durch gegenseitigen Austausch und Förderung und durch die Entwicklung gemeinsamer Standards die Sicherheit im und am Wasser zu verbessern. In der ehemaligen Sowjetunion zum Beispiel zählt man noch 25 mal mehr Ertrinkungsfälle (im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl) als in Grossbritannien. Die Verbesserung der Wasserrettung funktioniert zu Beginn über ein 5-jähriges „Entwicklungshilfe-Programm“. Kroatien durchlief dieses seit 1998. Dabei wurden mehr als 100 kroatische Lebensretter durch Instruktoren aus Deutschland in Rettungstechniken und in Erster Hilfe ausgebildet. Jetzt, nach Abschluss des Programms, wird die Weiterbildung in Kroatien selbstständig laufen. Die 100 Ausgebildeten sind nun zum Teil Instruktoren und bilden ihrerseits Lebensretter aus.
Ein aktuelles ILSE-Projekt ist die standardisierte Beflaggung von Stränden. Ziel ist es, zuerst europaweit und später auch weltweit die gleichen Zeichen zu verwenden für „Lifeguarded Beaches“, also Strände, die zum Baden geeignet und durch Rettungsschwimmer bewacht sind.
Zur Verbesserung der Wassersicherheit in Europa tragen die europäischen Wettkämpfe bei. Die ILSE hat sich zum Ziel gesetzt, dass 75% aller Mitgliedsländer an diesen Wettkämpfen teilnehmen. Die Schweizer Nationalmannschaft erreichte 2003 Topresultate. In Tylösand/Halmstad/Schweden erreichte sie eine Reihe von Schweizer Bestleistungen, und an den „Master Championships“ in Viareggio/Italien holte das Team nicht weniger als 41 Medaillen sowie den Gesamtsieg. In der Kategorie „Junioren“ erreichten die Schweizer Bronze in der Disziplin „Beach Relay“.
Die Treffen der obersten ILSE-Organe waren durch die SLRG unter der Leitung von SLRG-Präsident Pierre Leiggener organisiert, einschliesslich der gesamten Logistik, Fondue-Essen und Ausflug auf den Pilatus. Daniel Frei, SLRG-Zentralsekretär, vertritt seit zwei Jahren die Schweiz im Vorstand der ILSE, und Roger Fayet vertritt die SLRG in der Ausbildungskommission.
Prisca Wolfensberger
