AKTUELL: 01.03.2010

Rotes Kreuz im Einsatz in Chiles Erdbebengebiet

Seit dem Erdbeben vom 27. Februar in Chile beteiligen sich Hunderte von Rotkreuz-Freiwilligen an der Rettung von Überlebenden. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) beteiligt sich mit 100‘000 Franken an der Nothilfe.
Hunderttausende haben ihr Obdach verloren.
Hunderttausende haben ihr Obdach verloren.
© Reuters/Victor Ruiz Caballero, courtesy www.alertnet.com
Das schwere Beben richtete vor allem in der Stadt Concepción sowie im Küstengebiet verheerende Schäden an. Die vorläufige Bilanz von über 700 Toten dürfte in den nächsten Tagen ansteigen, da viele Menschen noch nicht aus den Trümmern geborgen werden konnten. Schätzungsweise eine halbe Million Wohnhäuser sind zerstört.

Das Chilenische Rote Kreuz mobilisierte seine zahlreichen Freiwilligen für die Bergung von Verletzten und die erste Hilfe an Überlebende. Das SRK beteiligt sich mit 100‘000 Franken an der Nothilfe. Der SRK-Vertreter in Südamerika steht in engem Kontakt mit dem Chilenischen Roten Kreuz. Die Rotkreuzhilfe erfolgt in enger Koordination mit dem Zivilschutz des Landes. Chile verfügt über eine gut ausgebaute Katastrophenvorbereitung.

Personen, die Angehörige in Chile vermissen, stehen der Suchdienst SRK und der Dienst Family Links des IKRK zur Verfügung: siehe rechte Spalte unter 'Weitere Infos'.

Spenden für die Opfer in Chile nimmt das SRK dankend entgegen auf dem Postkonto SRK 30-4200-3 (IBAN CH43 0900 0000 3000 4200 3), Vermerk „Chile".
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