Weltweit haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem viele Kinder sterben an den Folgen von verschmutztem Wasser und mangelnder Hygiene. Deshalb setzt sich das Schweizerische Rote Kreuz für die Verbesserung der Wasserversorgung ein.



In ländlichen Gebieten armer Länder sind die Menschen gezwungen, aus weit entfernten Brunnen das Wasser zu holen. Oder sie müssen sich aus schmutzigen Tümpeln und Flüssen mit dem lebenswichtigen Nass bedienen. In einigen Ländern sind die Brunnen zudem mit natürlich vorkommenden Giftstoffen verseucht, wie zum Beispiel Arsen in Bangladesch, ohne dass sich die Bevölkerung dessen bewusst ist. Zudem fehlt es oft an Toiletten.
Die Folgen all dieser Missstände sind eine Vielzahl gefährlicher Krankheiten. Vor allem Durchfall, eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern in Afrika und Asien, wird durch verschmutztes Trinkwasser verursacht.
Genügend Wasser ist aber auch die Voraussetzung für Hygiene – ebenfalls eine wichtige Grundlage für Gesundheit. Wo die Menschen aus Wassermangel Hände und Gesicht nicht regelmässig waschen, breiten sich Haut-, Augen- und andere Krankheiten aus.
Im Rahmen seiner Gesundheitsprogramme setzt sich das SRK deshalb für sauberes Trinkwasser und bessere Hygiene ein. Es unterstützt die Bevölkerung beim Bau von Brunnen und Wasserleitungen, instruiert sie beim Filtern von verschmutztem Wasser, klärt über die Folgen von mangelnder Hygiene auf und leitet die Dorfbevölkerung beim Erstellen von Latrinen an.
Denn sauberes Trinkwasser und Hygiene sind die Voraussetzung für ein Leben in Gesundheit.
