
Jedes Jahr sterben in den ärmsten Ländern 1.4 Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten. Wegen verschmutztem Trinkwasser, Mangelernährung und ungenügenden sanitären Einrichtungen sind besonders Kinder und Frauen körperlich geschwächt und anfällig für Krankheiten.
In den Ländern Afrikas bedroht Aids eine ganze Generation und verursacht unermessliches Leid. Menschen erblinden, weil sie arm sind und keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. In Regionen Osteuropas leiden die Menschen unter der schlechten Gesundheitsversorgung. Schwangere Frauen, Babys und Kleinkinder sind besonders betroffen.
Rotkreuzhilfe für die Ärmsten
Die Pflege von Kranken und die Bekämpfung von ansteckenden Krankheiten gehören zu den zentralen Aufgaben des Roten Kreuzes. Das SRK stärkt die Gesundheitsversorgung in abgelegenen Gebieten und bildet medizinisches Personal sowie Freiwillige aus.
Diese behandeln zum Beispiel im Amazonasgebiet Ecuadors Tuberkulose-Kranke. In Tibet unterstützt das SRK die Bevölkerung, den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern und in Swasiland im südlichen Afrika erhalten Aidskranke Beratung und Medikamente. Ausserdem setzt sich das SRK in Asien und Afrika dafür ein, die Armutsblindheit zu verhüten und Augenkrankheiten zu behandeln.