Das Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer stellt Menschen, die durch Folter und Krieg traumatisiert wurden, ein multidisziplinär ausgerichtetes, ambulantes Therapieangebot zur Verfügung (Psychiatrie, Medizin, Physio-, Körper- und Bewegungstherapie sowie Sozialarbeit).



Laut einer Studie muss in der Schweiz jede vierte Person, die als Flüchtling anerkannt wird, mit den Folgen systematischer Gewalt leben. Die Beschwerden sind vielfältig: körperliche Schmerzen, Panikattacken, Depressionen, soziale Isolation.
Im Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer finden diese Menschen Hilfe. Linderung kann eine Therapie bringen, die verschiedene Behandlungsmöglichkeiten sowie Sozialarbeit kombiniert. Das Team besteht aus ÄrztInnen verschiedener Fachrichtungen, Bewegungs-, Physio-, KörpertherapeutInnen sowie PsychologInnen. Die Angehörigen werden in die Therapie mit einbezogen.
Das SRK beratet zudem Fachpersonen im Gesundheits- und Sozialwesen bei Fragen im Zusammenhang mit traumatisierten Flüchtlingen.
Facts + Figures
Über 300 Patientinnen und Patienten pro Jahr
Gruppenpsychotherapie-Angebote
Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen
Fachliche Zusammenarbeit der Therapiestellen in Bern, Zürich, Lausanne und Genf im Verbund Support for Torture Victims.